Client-Side Tracking erklärt
Client-Side Tracking ist der traditionelle Ansatz. JavaScript-Tags (wie das Google Ads Conversion Tag oder Google Tag Manager) laufen im Browser des Besuchers. Wenn eine Conversion passiert, sendet der Browser die Daten an Google.
- • Einfach einzurichten (Copy-Paste Tags)
- • Keine Server-Infrastruktur nötig
- • Reiche Browser-Daten (Viewport, Scroll, etc.)
- • Funktioniert mit GTM-Templates
- • Von Ad Blockern blockiert (15-30% der Nutzer)
- • Begrenzt von Safari/ITP (7-Tage-Cookies)
- • Betroffen von iOS-Datenschutz (ATT)
- • Verlangsamt Seitenladen (extra JS)
Server-Side Tracking erklärt
Server-Side Tracking sendet Conversion-Daten von deinem Server (oder Shopify's Servern) direkt an Google's Server. Der Browser ist nicht mehr der Vermittler, also betreffen Ad Blocker und Cookie-Beschränkungen die Datensammlung nicht.
- • Nicht von Ad Blockern blockiert
- • Nicht von Browser-Cookies begrenzt
- • Zuverlässigere Datensammlung
- • Bessere Datenkontrolle und Datenschutz
- • Kein Seitenladen-Einfluss
- • Komplexe Einrichtung (Server-Infrastruktur)
- • Zusätzliche Hosting-Kosten ($50-200/Monat)
- • Erfordert technische Expertise
- • Begrenzte Browser-Level-Daten
- • Schwerer zu debuggen
Direkter Vergleich
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Der Hybrid-Ansatz: Best of Both Worlds
Die meisten erfolgreichen Shopify-Stores wählen nicht das eine oder das andere — sie nutzen beides. Der Hybrid-Ansatz nutzt Client-Side Tracking als primäre Methode (für einfache Einrichtung und reiche Browser-Daten) und ergänzt es mit Server-Side oder Enhanced Conversions, um zu erfassen, was Client-Side verpasst.
Dieser Ansatz gibt dir 95%+ Genauigkeit ohne die Komplexität und Kosten eines vollständigen Server-Side Setups.
Wie das Hybrid-Modell funktioniert
- • **Client-Side Tag** feuert bei Conversion → erfasst Browser-Daten, GCLID und Conversion-Event
- • **Enhanced Conversions** sendet gehashte Kundendaten → matcht Conversions, die durch Cookie-Beschränkungen verloren gingen
- • **Google dedupliziert** automatisch → kein Doppelt-Zählen zwischen den beiden Methoden
Shopify-spezifische Überlegungen
Shopify hat einzigartige Eigenschaften, die deine Tracking-Wahl beeinflussen:
Unsere Empfehlung
Für die meisten Shopify-Stores ist ein Hybrid-Ansatz mit Client-Side Tracking + Enhanced Conversions das optimale Gleichgewicht von Genauigkeit, Kosten und Komplexität. Volles Server-Side Tracking (mit GTM Server-Side oder Shopify Flow Webhooks) macht Sinn für High-Volume-Stores mit dedizierten technischen Ressourcen.
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Geschrieben von Jamie Scott
Gründer & CEO, ScaleUp
Jamie spezialisiert sich auf E-Commerce Conversion Tracking und hilft Shopify-Händlern, ihre Google Ads Leistung durch akkurate Daten zu verbessern.
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